Alle Beiträge von schnider_38709804

Südwesten der USA

Bereits im Herbst 2015 bereiste Gerd Hayenga mit seiner Familie den Südwesten der USA. Er hat von dieser Reise eine Vielzahl von Bildern und Impressionen mitgebracht. Einige Bilder davon werden in einem Vortrag am 15. Mai 2017 präsentiert.

Dabei geht die Reise von Los Angeles zunächst nach Osten in die Wüste und später nach Norden über Las Vegas bis nach Utah. Von dort geht es dann in einem Bogen zurück nach Westen, an Mammutbäumen vorbei, nach San Francisco.

Genauere Details und Bilder von Landschaften und Pflanzen können am Vortrag im Mai bewundert werden.

Yucca

Verkaufstagung SKG Untersiggenthal

Am Samstag, 13. Mai fahren wir gemeinsam nach Untersiggenthal. Die Verkaufstagung der SKG ist die grösste Verkaufstagung der Schweiz für Kakteen und andere Sukkulenten. Private Sammler bieten ein sehr breites Angebot an Pflanzen zu attraktiven Preisen an. Daneben gibt es auch Vorträge.

Die ganze Veranstaltung geht von 10.00 bis 16.00 Uhr.

Daher treffen wir uns um 8.00 Uhr beim Parkhotel in Wangs, damit wir kurz nach 8.00 Uhr abfahren können. Wir fahren je nach Teilnehmerzahl in 2-3 Privatautos.

Mexiko 2016

Stefan Theiler entführt uns mit seinem Vortrag „Mexiko 2016“ in das Kakteenland schlechthin, eben Mexiko. In der Zwischenzeit hat Stefan schon mehrere Reisen in dieses Land unternommen  und kennt sich recht gut aus. Er hat auch 2016 auf seiner Reise einiges entdecken können, was er uns in seinem Vortrag zeigen wird.

Wir dürfen also gespannt sein auf einen interessanten Vortrag.

 

Madagaskar

Madagaskar, Teil 3

Ralf Hillmann dürfte den meisten ein Begriff sein. Er ist ein fleissiger Reisender in Sachen Kakteen und Sukkulenten und hält viele Vorträge. Möglicherweise hat der Eine oder Andere bereits den ersten oder zweiten Vortrag über Madagaskar in Chur gesehen. Neben dem Vortrag ist es aber auch der Kontakt mit der benachbarten  Ortsgruppe, der an diesem Abend gepflegt werden soll. Ich möchte daher dazu auffordern, diese Gelegenheit für einen gemeinsamen Abend zu nutzen und nach Chur zu fahren.

Madagaskar
Madagaskar

Wir haben vereinbart, dass wir jeweils einmal pro Jahr einen gemeinsamen Hock mit den Bündner Kakteenfreunden durchführen. Dieser gemeinsame Hock wird abwechselnd von den Bündner Kakteenfreunden und den Kakteenfreunden Gonzen ausgerichtet. In diesem Jahr sind die Bündner dran und empfangen uns am 9. März zum Vortrag von Ralf Hillmann mit dem Titel „Madagaskar, Teil 3“.

Achtung! Die Bündner treffen sich jeweils Donnerstags um 19.30. Wir sollten also ca. um 19.00 Uhr vom Parkhotel in Wangs losfahren, um pünktlich da zu sein. Natürlich kann man auch direkt nach Chur fahren, wenn man das möchte.

 

Sinfonie in Weiss

Wir starten unser Vortragsprogramm 2017 fast schon traditionell mit einem Vortrag von Marco Borio. Marco bringt uns eine Präsentation mit dem Titel „Fantasie in Weiss (Pflanzenbilder)“.

Pflanzen in weiss, das heisst natürlich vor allem weisse Blüten. Weisse  Blüten sind sehr verbreitet. Auch Kakteen und besonders die nachtblühenden Kakteen haben ganz typisch weisse Blüten, da Narben in der Nacht ansonsten zuwenig zur Geltung kämen.  Marco wird aus seinem reichen Erfahrungsschatz sicher einiges berichten können.

Discocactus
Discocactus

Wir dürfen gespannt sein auf diesen Vortrag. Was soll ich mehr sagen? Der Referent zeugt von sich. Das Thema dürfte spannend sein. Es fehlt eigentlich nichts für einen tollen Hock.

Kaktus des Jahres 2017

Carnegiea gigantea, der Saguaro

Wie jedes Jahr wählen die Kakteen-Gesellschaften aus der Schweiz, Deutschland, Österreich einen Kaktus des Jahres.

Saguaro Kaktus mit Jungpflanze im Vordergrund
Saguaro mit Jungpflanze im Vordergrund
Saugaro / Carnegiea gigantea
Saugaro / Carnegiea gigantea

Was ist die Charakterpflanze der Sonora-Wüste? Kennen Sie den „Western Kaktus“? Seine Blüte ist die offizielle Staatsblume von Arizona. Carnegiea gigantea, wird volkstümlich auch Saguaro oder Sahuaro genannt. Die Art wurde ca. 1845 entdeckt und als Cereus giganteus beschrieben.

Die Pflanzen kommen in den Vereinigten Staaten in Arizona, im südlichen Kalifornien westlich des Colorado River und im mexikanischen Bundesstaat Sonora in Höhenlagen von 180 bis 1350 Metern vor. Besonders große Bestände stehen in Arizona nahe Tucson und im Saguaro Nationalpark. Das Verbreitungsgebiet in der Sonora-Wüste ist einerseits durch Trockenheit und andererseits durch Frost begrenzt. Der ist in höheren Lagen nicht selten und wird von den Pflanzen schlecht vertragen.  Die dicht unter der Erdoberfläche verlaufenden Wurzeln können auch kleinste Niederschlagsmengen schnell aufnehmen, eine tiefe Pfahlwurzel verleiht Stabilität.  Der Kaktus ist in seiner Heimat aber nicht nur fest im Boden verankert sondern auch tief mit Tradition und Kultur verwurzelt. Seine Früchte dienten den Ureinwohnern der Sonora Wüste als Nahrungsquelle und zur Weinbereitung, das Holz abgestorbener Pflanzen als Baumaterial.

Die Blütezeit von Mai bis Juni liegt kurz vor dem Beginn der Sommerregenzeit. Bestäuber sind Insekten, die Blütenfledermaus und verschiedene Vogelarten. Die 6–9 cm großen Früchte enthalten rotes saftiges Fruchtfleisch, in dem bis zu 2000 Samenkörner eingebettet sind.

Blüte Saguaro Kaktus
Saguaro mit Knospen und Blüten

Spechte bauen ihre Bruthöhlen in die Stämme und mangels hoher Bäume dienen die Arme des Saguaro auch Greifvögeln als Ansitze zur Jagd und bieten die einzige Gelegenheit, vor Feinden geschützte Horste zu bauen.

Carnegiea gigantea kann an den natürlichen Standorten über 200 Jahre alt werden können. Der sensibelste Lebensabschnitt ist die Jugend, in der die Pflanzen einerseits extrem langsam wachsen und andererseits Buschratten, Dickhornschafen und Eselhasen als Nahrung dienen.  Zehnjährige Pflanzen sind in der Natur nur etwa 4 cm groß! Blühfähig wird Carnegiea gigantea erst mit etwa 50–75 Jahren und 3–4 m Höhe, die ersten Seitenarme bilden sich in einem Alter von etwa 65 Jahren in etwa 6 m Höhe. Obwohl die Art reichlich Samen bildet sind die Bestände in der Natur gefährdet. Eine bakterielle Krankheit verursacht durch Erwinia carnigieana hat zwischen 1942 und 1961 rund 30 % der Bestände vernichtet.  In der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN wird die Art als „Least Concern (LC)“, d. h. als nicht gefährdet geführt.

Saugaro / Carnegiea gigantea
Saugaro / Carnegiea gigantea

Pflegetipps:
Unter kontrollierten Bedingungen können die Pflanzen schneller wachsen als in der Natur. Nach 10 Jahren sind Wuchshöhen von 10 cm durchaus möglich. Wie alle Kakteen ist Carnegiea gigantea ein Lichtkeimer. Die Samen keimen innerhalb von 14–28 Tagen bei etwa 20° C. Das Substrat sollte sehr durchlässig sein und schnell abtrocknen können. Im Winter stehen die Pflanzen am besten trocken und nicht zu kalt. Frost kann Wachstumsstockungen oder gar Verlust der Pflanzen bedeuten. Jungpflanzen werden im Hochsommer leicht schattiert, ältere vertragen volle Sonne.

Saugaro / Carnegiea gigantea
Saugaro / Carnegiea gigantea
Saugaro / Carnegiea gigantea
Saugaro / Carnegiea gigantea
Saugaro / Carnegiea gigantea
Saugaro / Carnegiea gigantea
Saugaro / Carnegiea gigantea
Saugaro / Carnegiea gigantea

In 16 regionalen Vereinen, den sogenannten Ortsgruppen der SKG, werden das Hobby sowie        Kontakte gepflegt, Kenntnisse ausgetauscht und Vorträge über Kakteen und andere Sukkulenten organisiert. Jedes Jahr  werden Kakteenbörsen veranstaltet.

Weitere Auskünfte erteilt gerne die

Schweizerische Kakteen-Gesellschaft, CH – 5400 Baden
Web: www.kakteen.org
Mail: skg@kakteen.org

Einheimische und andere Orchideen

Am 21. November um 20:00 Uhr im Parkhotel in Wangs informiert und zeigt Marco Borio interessante Bilder über „Einheimische und andere Orchideen“. Marco interessiert sich nicht nur für Kakteen aus mehr oder weniger weit entfernten Regionen, sondern auch für die heimische Botanik und hier besonders auch für die einheimischen Orchideen.

Mit dem richtigen Blick für die Botanik entdeckt man sozusagen vor der Haustüre eine Vielzahl an Orchideen. Gerade in diesem Jahr war die Zahl der blühenden „Hummelorchis“ oder „Pyramidenorchis“ am Rheindamm schier unzählbar – bis sie abgemäht wurden …

Die Orchideen sind ein spannendes Thema und Marco kann hier aus seinem grossen Erfahrungsschatz berichten.  Diesen Vortrag sollte man nicht verpassen, um schöne Bilder zu geniessen, welche vielfach direkt in unserer unmittelbaren Umgebung aufgenommen wurden.

Orchidee am Rheindamm
Orchidee am Rheindamm

Kakteenfreunde Gonzen auf dem Smartphone

Einrichten des Smartphones (Android), dass die Webseite der Kakteenfreunde Gonzen überall sofort griffbereit ist.

Der Internetzugang mit dem Handy ist dabei natürlich aktiviert (WLAN oder Datennutzung).

Eine Kurzanleitung für iPhones ist ganz unten auf dieser Seite aufgeführt.

  1. Öffnen der Webseite im Internet (mit einem Browser, z.B. Safari, Chrome, Firefox.
  2. Bei den drei Punkten oben rechts antippen, damit sich ein Menü öffnet.
Webseite www.kfgonzen.ch in Browser öffnen
Webseite www.kfgonzen.ch in Browser öffnen

3. Im geöffneten Menü auf „Zum Startbildschirm hinzu“ tippen.

Zum Startbildschirm hinzufügen
Zum Startbildschirm hinzufügen

4. Auf einem freien Platz auf dem Handy erscheint das Symbol der Kakteenfreunde Gonzen. Wenn nun auf dieses getippt wird, öffnet sich direkt unsere Homepage.

Symbol und Direktzugriff auf Kakteenfreunde Gonzen
Symbol und Direktzugriff auf Kakteenfreunde Gonzen

Bei einem iPhone funktioniert es ähnlich:

  1. Webseite von kfgonzen.ch öffnen,
  2. auf Teilen-Icon tippen (ganz oben links),
  3. „Zum Homebildschirm“ auswählen und
  4. auf „Hinzufügen“ tippen, et voilà

Kakteenkultur

Stefan hat eine grosse Sammlung an Pflanzen und sät auch viel aus. Er hat also viel Erfahrung in der Kakteenkultur.  Er wird in diesem Vortrag von seinen Erfahrungen berichten. Davon können wir sicher profitieren.

Allerdings gibt es kein Standardrezept welches für jeden Kakteenfreund immer und überall funktioniert. Gewisse Grundregeln, die man berücksichtigen sollte, gibt es aber schon.

Stefan wird hier sicher dazu beitragen, diese Grundregeln in Erinnerung zu rufen und darauf aufbauend seine konkreten Erfahrungen mit uns zu teilen. Wir dürfen gespannt sein auf diesen Vortrag. Es ist sehr gut, wenn wir uns wieder einmal auf grundlegende Dinge im Umgang mit unseren Pflanzen konzentrieren und zeigen, welche Wege es zum Erfolg gibt.

Dies ist vielleicht eine Auffrischung oder Ergänzung für erfahrene Kakteensammler aber natürlich auch  sehr wertvoll für Sammler, die noch am Anfang ihrer Karriere als Kakteenliebhaber sind.

Warum die Chili scharf ist

Chili in den verschiedensten Formen gehören für viele Menschen auf der Welt, uns eingeschlossen, zum täglichen Essen dazu.

Mengenmässig am bedeutendsten ist sicher die grosse Peperoni (Deutschland-deutsch Paprika, englisch Bell Pepper = Glocken Pfeffer), die praktisch überhaupt nicht scharf ist. Genauso gehört gehört natürlich die Peperoncini oder eben Paprika (im Sinne des gemahlenen Gewürzes) oder  extrem scharfe Chili wie die mexikanische Habañero oder die asiatische Bhut Jolokia dazu.

Alle diese Früchte stammen von Pflanzen der Gattung  Capsicum und sind in den meisten Fällen das Ergebnis von Auslese und Kreuzung in Kultur.

Dies sind alles spannende Pflanzen, wenn auch nicht sukkulent und somit auch keine Kakteen. An diesem Vortrag gibt es interessante und wissenswerte Informationen über diese mehr oder weniger scharfen Beerenfrüchte.

Verschiedene Chili-Sorten
Verschiedene Chili-Sorten